Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Schon bald nach seiner Gründung 1949 entwickelte sich das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zu einem international renommierten Orchester. Auf ausgedehnten Konzertreisen durch nahezu alle europäischen Länder, nach Asien sowie nach Nord- und Südamerika beweist das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks immer wieder seine Position in der ersten Reihe der internationalen Spitzenorchester.Die Geschichte des Symphonieorchesters verbindet sich auf das Engste mit den Namen der bisherigen Chefdirigenten: Eugen Jochum (1949–1961), Rafael Kubelík (1961–1979), Sir Colin Davis (1983–1992) und Lorin Maazel (1993–2002). 2003 trat Mariss Jansons sein Amt als neuer Chefdirigent an. Innerhalb kürzester Zeit ist es ihm gelungen, eine Atmosphäre höchsten künstlerischen Anspruchs und enger emotionaler Verbundenheit zu schaffen, die zugleich der Schlüssel für seine außerordentlichen Erfolge ist.
Mariss Jansons führt die umfangreiche Diskographie des Orchesters mit zahlreichen CD-Veröffentlichungen fort, u.a. einer Reihe von Live-Mitschnitten der Münchner Konzerte. Zur Komplettierung seiner Gesamteinspielung der Schostakowitsch Symphonien trug das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks die Symphonien Nr. 2, 3, 4, 12, 13 und 14 bei. Für ihre Aufnahme der 13. Symphonie fanden Mariss Jansons, Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks im Februar 2006 durch die Verleihung des Grammy (Kategorie »Beste Orchesterdarbietung«) weltweite Anerkennung.
